Lizzie Phelans Bericht aus Syrien – Video
Die tapfere englische Journalistin Lizzie Phelan ist gerade aus Syrien zurück, wo sie zusammen mit ihrem Kollegen Mostafa Afzalzadeh einen Dokumentarfilm drehte. Zuvor hatte sie wertvolle Beiträge aus Tripolis/Libyen geliefert, wo sie bis zum Schluss ausgehalten hat, als die NATO-Luftarmada den importierten Legionären den Weg in die Stadt frei bombte. Mit Hilfe des Roten Kreuzes konnte sie die Stadt unbeschadet verlassen.
Nun organisiert sie Solidaritätsveranstaltungen in London und hält Vorträge über die Lage in Syrien, die sich vor allem an Jugendliche richten. Auf diesem YouTube-Kanal kann man ebenfalls ihre Interviews etc. verfolgen.
Am Samstag hat die Arabische Liga ihre Mission abgebrochen und versucht nun, den UN-Sicherheitsrat zur Intervention gegen Syrien zu drängen.
Bei 0.57 Sek. stellt sie Lizzie Phelan aus London vor und fragte sie, wie sie die Rolle der Arabischen Liga in Syrien sehe.
Lizzie Phelan berichtet, dass sie gestern die Beobachter der Arabischen Liga abziehen sahen, als die syrische Armee endlich gegen die tausende von bewaffneten Gruppen vorgingen.
Die Berichte im Westen, in denen es hieß die Armee ginge gegen das Volk vor,
stimmen nicht mit dem überein, was ich hörte. Im Gegenteil, die Menschen sagten mir, wir möchten gerne, dass die Armee eingreife und unsere Viertel beschütze, wie z. B. in Homs, wo es 2000 von diesen Gangstern gäbe. Aber die Armee befürchtete wohl, dass ihr Eingreifen – während die Beobachter noch im Land waren . die anti-Syrien-Propaganda noch mehr hochputschen würde. Als Beobachter der Arabischen Liga bestätigten, dass es viele bewaffnete Gruppen im Lande gäbe, geriet die Arabische Liga, d. h. vor allem Katar, in Panik. Und es ist skandalös, dass die Berichte der Beobachter nicht von der Arabischen Liga veröffentlicht wurden, auf Druck der Katarer hin. Katar hat im Moment den Vorsitz in der Arabischen Liga inne, hat ungeheuer viel Geld und besitzt den einflußreichen TV-Kanal Al Dschasira. Und Katar vor allem drängt auf den Einmarsch und die Besetzung Syriens.
Während die Franzosen zum Krieg hetzen, sind es die Russen und andere, wie die Iraner, die zum Frieden mahnen und zum Dialog auffordern. Das haben die bewaffneten Gangs sofort abgelehnt. Das zeigt, dass diese Gruppen nur an der Gewalt interessiert sind, an Regimewechsel und noch mehr Gewalt. Hingegen hat die syrische Regierung alle Forderungen, die der Westen und die wahre einheimische Opposition stellten, entweder schon eingeführt hat (Bildung von Parteien u. a.) bzw. fix und fertig vorliegen hat, wie z. B. eine neue Verfassung. Syrien möchte auf keinen Fall ein zweites Libyen werden.
Und vergessen wir nicht, dass viele dieser bewaffneten Leute aus Katar kommen. Sie werden bezahlt und ausgerüstet von Katar und sie sind für einen großen Teil des Blutvergießens im Lande verantwortlich.
Quelle : http://einarschlereth.blogspot.com/2012/02/lizzie-phelans-bericht-aus-syrien-video.html





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Mutige Frau…und das aus dem beteiligten England.
Wahrheit ist unteilbar..
Wer die Wahrheit nicht sucht..wird von der Lüge erschlagen!